Das Ensemble

Maja Hunziker wurde in der Schweiz geboren. Ihr Studium begann sie bei Alexander van Wijnkoop an der Musikhochschule Basel, anschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Marco Rizzi an der Hochschule für Musik in Detmold, sowie bei Christoph Schickedanz in Hamburg. Meisterkurse bei Stephan Picard, Valery Gradov, Christian Tetzlaff u.a. ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

 

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Wichtige Impulse bekam sie von herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie Andras Schiff, dem Auryn Quartett, Vermeer Quartett sowie Guarneri Quartett.

 

Maja Hunziker lebt als freischaffende Musikerin in Hamburg. Sie ist u.a. 2. Geigerin des Nathan Quartett, sowie Gründungs-mitglied des „ensemble vinorosso“ und „Sexteto Cristal“, mit denen sie erfolgreich konzertiert.

 

Maja Hunziker widmet sich auch der Barockmusik und der Aufführungspraxis mit historischen Instrumenten. Wichtige Impulse hierzu erhielt sie u.a. von Annegret Siedel und Bell’Arte Salzburg. Sie ist Gründungsmitglied und Konzertmeisterin des Ensembles „barockwerk hamburg“.

Sven Holger Philippsen studierte an den Musikhochschulen in Hannover und Frankfurt/Main bei Prof. Friedrich-Jürgen Sellheim und Prof. Gerhard Mantel. Er absolvierte Meisterkurse bei Daniel Schafran (Moskau), Klaus Heitz (Paris), Michael Flaksman (Boston) und Anner Bylsma (Amsterdam).
 
Er gewann internationale Wettbewerbe als Kammermusiker und ist ECHO-Klassik-Preisträger 2010. Als Künstlerischer Leiter der Cellotage Hamburg organisiert er seit 2007 die 100 Cellisten in Hamburg. Außerdem ist er gemeinsam mit Christine Schwarz Initiator von CHINA INN  1.Junges Orchesterfestival Hamburg  Shanghai, dass mit 250 Jugendlichen im August 2013 an der Elbe Premiere feiert. Philippsen ist Cellist des Villa-Lobos-Duo (Cello&Gitarre) und des Barockorchesters L’Arco. Er war Stellvertretender Solocellist der Westfälischen Kammerphilharmonie, Cellist in Residence 2010/11 des JazzArtEnsembles Niedersachsen und von 2005 bis 2009 regelmäßig Gast beim Freiburger Barockorchester.

Seit Mai 2001 unterrichtet Sven Holger Philippsen an der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. Seit Juni 2012 ist er außerdem Dozent für Violoncello an der Musikhochschule Hannover, wo er auch das Seminar für Cellomethodik leitet. Seit März 2014 ist er Mitglied des Ensembles barockwerk hamburg.

Moritz Görg wurde 1986 in Ulm geboren. Bereits mit 14 Jahren begann er während der Gymnasialzeit ein Musikstudium an der "Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg" mit Hauptfach Trompete bei Prof. Uwe Kleindienst. Weitere Studienaufenthalte folgten bi Bo Nilsson und Håkan Hardenberger an der "Academy of Music Malmö" in Schweden sowie an der "Hochschule für Musik und Theater Hamburg" bei Prof. Matthias Höfs.

 

"Perfektes Spiel" titelten die Nürnberger Nachrichten nach dem Gewinn des Wettbewerbes "Musikpreis der Nürnberger Nachrichten" im Jahr 2005. Moritz Görg ist Stipendiat der Hamburger Oskar und Vera Ritter-Stiftung und war in der Saison 2011/2012 Akademist im Orchester der komischen Oper Berlin.

Konzertauftritte führten Moritz Görg mit dem Ensemble "Windsbacher Blechbläser" u. a. nach Italien, Frankreich und Australien. Neben solistischen Tätigkeiten, die ihn bereits mit vielen Ensembles und Sinfonieorchestern wie den Nürnberger Symphonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal zusammenbrachten, ist Moritz Görg gern gesehener Gast bei deutschen Orchestern, u.a. Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

 

Als Spezialist des Musizierens auf der ventillosen Naturtrompete arbeitete er bereits mit führenden Dirigenten der Alten Musik, u. a. Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock und diversen Barockorchestern zusammen, u. a. Collegium Vocale Gent, Balthasar-Neumann-Ensemble, Malmö Baroqueorchester, barockwerk hamburg. Mit dem Michaelis Consort, einem von den Brüdern Felix und Moritz Görg im Jahr 2010 gegründeten Barockensemble, wurde er 2011 Preisträger des Biagio-Marini-Wettbewerbes in Neuburg a. d. Donau und war bei bekannten Musikfestivals zu Gast, u. a. Gottorfer Hofmusik, Göttinger Reihe Historischer Musik, Residenzwoche München, Musica Antiqua Festival Brugge (Fringe), Darmstädter Residenzfestspiele.

Olga Сhumikova wurde 1984 in Leningrad (heutiges Sankt-Petersburg) geboren. Nach Abschluss des Musikgymnasiums studierte sie am Sankt-Petersburger Konservatorium Musikwissenschaften, Orgel und Cembalo. Danach studierte sie Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Cembalo bei Prof. Menno van Delft. Im Jahr 2014 hat sie ihren Bachelor-Abschluss im Fach Kirchenmusik gemacht (Orgel bei Wolfgang Zerer).

 

Olga Сhumikova nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. mit Christopher Stembridge (Orgel, Cembalo), Kris Verhelst (Cembalo), Eckhart Sellheim (Hammerklavier), Jos van der Kooy (Orgel). Sie engagierte sich bei russischen und europäischen Musikfestivals. Im Jahr 2012 erhielt sie als Cembalistin ein Stipendium der Berenberg Bank Stiftung. Zusammen mit Natalia Kostina (Traversflöte) gewann sie den 2. Preis beim Neuburger Biagio-Marini-Wettbewerb für Alte Musik 2012 und im April 2013 den Förderpreis (2. Platz) der Akademie für Alte Musik im Saarland.

 

Zwei Jahre lang arbeitete Olga Сhumikova als Organistin an der deutschen evangelisch-lutherischen St. Petri-Kirche in Sankt-Petersburg. Seit Januar 2014 ist sie Organsitin der St. Dionysius-Kirche in Sittensen. Olga Сhumikova gibt regelmäßig Konzerte in Russland und Deutschland. Sie tritt sowohl als Solistin, sowie als Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles auf. 

Christine Philippsen absolvierte ihr Studium in Hannover bei Prof. Attila Aydintan und Prof. Jutta Rübenacker sowie bei Prof. Thomas Klug in Bremen und war Stipendiatin der Fritz Tecklenborg Stiftung. Erste Impulse zur historischen Aufführungspraxis erhielt sie von Howard Arman und Raimar Orlowsky. Sie spielt im „Norddeutschen Barockkollegium“ und im „Hamburger Barockorchester“. Einladungen zu L`Arco Hannover, dem Göttinger Barockorchester und Hanse Barock folgten. Darüber hinaus ist sie Violinistin im Ponticulus Streichquartett.

 

Ein Stipendium des Deutschen Musikrates beflügelte die wachsende Liebe zum Dirigieren – sie leitet seit über 10 Jahren verschiedene Orchester, unter anderem das Jugendsinfonieorchester der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Konzertreisen führten sie nach Amerika, Italien, Norwegen, Holland, Frankreich, in die Schweiz und nach China.

Neben ihrem künstlerischen Engagement setzt sie sich auch für die Ausbildung junger Streicher als Pädagogin ein. 

Die Geigerin Galina Roreck studierte an der Hamburger Musikhochschule bei Mark Lubotsky und Nelly Söregi. Es folgte ein Aufbaustudium für Barockvioline bei Thomas Pietsch an Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt.


In reger Konzert­tätigkeit spielt sie mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikgruppen, u.a. barockwerk hamburg, Goldene Tafel Lüneburg, Sinfonia Amadei. Sie leitete Orchesterworkshops und war an verschiedenen CD-Produktionen des NDR und MDR beteiligt.

Agata Bienkowska wurde in Polen geboren. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium als Mezzosopran an den Musikhochschulen Danzig und Stuttgart (Klasse Prof. Julia Hamari) mit Auszeichnung.

 

Noch während ihrer Ausbildung gastierte Agata Bienkowska u.a. bei den Festspielen in Wexford/Irland, dem Festival Rossini in Wildbad, dem Belcanto Festival in Dordrecht/Holland, dem Rossini Opera Festival in Pesaro/Italien, den Brühler Schlossfestspielen, dem Mozart Festival La Coruña/Spanien und der Biennale in Venedig. Sie sang auf wichtigen europäischen Bühnen, u.a. Gran Teatre Liceu di Barcelona, Teatro de la Maestranza/Sevilla, Théâtre des Champs Elysées/Paris, Teatro Comunale di Bologna, Teatro Comunale di Modena, Teatro Massimo di Palermo, Opera di Roma, Teatro Regio di Torino, Zürcher Opernhaus, Théâtre Royal de Wallonie/Belgien, Palais des Beaux Arts/Bruxelles, Opéra de Nice, Teatro Verdi di Pisa.

 

Ihr umfangreiches Repertoire setzt Schwerpunkte auf die Barockmusik und Belcanto. Sie arbeitet regelmäßig mit Ensembles der Alten Musik, u.a. Divino Sospiro/Lissabon, I Sonatori de la Gioiosa Marca/Treviso und La Confraternita de‘ Musici/Brindisi.

 

Zahlreiche Einspielungen dokumentieren die Arbeit der Mezzosopranistin: Auf CD und DVD erscheinen G. Rossinis „La pietra del paragone“, „Matilde di Shabran“, und „Elisabetta, Regina d’Inghilterra“, auf DVD Rossinis „La gazzetta“. Auf CD erscheinen L. Moscas „L’italiana in Algeri“, S. Mercadantes „La vestale“, J. Massenets „Sapho“ und G. Verdis „Nabucco“. „La Prima Diva“ nahm Agata Bienkowska zusammen mit dem Ensemble barockwerk hamburg auf.

 

Seit 2002 lebt sie in ihrer Wahlheimat Italien, wo sie im Conservatorio di Musica in L’Aquila eine Professur für Gesang innehat.

Rafael Roth wurde in Hamburg geboren und bekam erst Geigen- und später Bratschenunterricht bei seinem Vater. Während des modernen Bratschenstudiums bei Jone Kaliunaite- Fassbender an der Musikhochschule Saarbrücken machte er erste Erfahrungen in historisch informierter Aufführungspraxis bei Mechthild Blaumer. Er studierte Barockgeige und -bratsche bei Sophie Gent am Conservatorium van Amsterdam bevor er schließlich für ein Masterstudium historischer Streichinstrumente nach Köln zu Richard Gwilt wechselte, welches er 2014 herausragend abschloss.

 

2008-2013 war er Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie (ehemals Bundesstudentenorchester) und wurde 2013-2014 zum Solobratscher des European Union Baroque Orchestra gewählt. Er war Stipendiat des Deutschen Musikrates und der „Fritz- Neumeyer- Stiftung“ und erhielt den Hamburger „Kemnitz“- Preis im Fach Viola. Meisterkurse bei Gottfried v. d. Goltz, Stephan Mai, Quatuor Mosaïque, Jürgen Kussmaul und Thomas Riebl rundeten seine Ausbildung ab. Für DeutschlandradioKultur und ARD- Anstalten nahm er viel zeitgen. Musik und auch Uraufführungen auf, darunter ein ihm gewidmetes Solokonzert.

 

In der Alten Musik arbeitete er u.a. mit Ivor Bolton, Christopher Moulds, Lars- Ulrik Mortensen, Gottfried von der Goltz und Stefano Montanari zusammen und spielte Aufnahmen ein für die Labels Tactus und Obsidian. Er ist Mitglied des Hamburger Ensembles „barockwerk hamburg“ und „Ensemble Paperkite“ aus Köln und spielt regelmäßig bei „L’arte del mondo“, „Concerto Barocco“, „Concert Royal Köln“ und Nieuwe Philharmonie Utrecht. Konzerte und Festivals führten ihn durch ganz Europa, nach Russland, Mittel- und Südamerika und Asien. Im März 2014 spielte er mit Professoren der „Alte Musik“- Abteilung der Hochschule Köln zwei Jubiläumskonzerte mit Musik von CPE Bach an seiner Wirkungsstätte in Berlin-Karlshorst und seinem Grab in der Krypta der St. Michaelis Kirche zu Hamburg.

 

Als Solist widmet sich Rafael besonders frühbarockem italienischen Repertoire und dem Violoncello da spalla und der Viola d’amore. 

Weitere Biographien unserer Sänger und Instrumentalisten folgen in Kürze.

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© barockwerk hamburg - Ira Hochman