Aktuelle Neuigkeiten 

CD-Kritiken für "Cantatas for the Hanoverian Kings of England"

Unsere jüngste CD-Veröffentlichung mit Kantaten für die hannorverschen Könige Englands erhält zu unserer großen Freude ein durchweg positives Echo in der Fachpresse. Insbesondere Sopranistin Hanna Zumsande und Bassist Dominik Wörner werden einhellig für ihre ausdrucksvollen und klangschönen Interpretationen gepriesen. Auch das sowohl kraftvoll aufspielende als auch sensibel begleitende Instrumentalensemble und das vitalen Dirigat Ira Hochmans bleiben nicht unerwähnt.

Einige Ausschnitte aus den CD-Kritiken von Klassik Heute, BBC Music Magazin und anderen Publikationen finden sie in unserer Rubrik "Presse".

 

Musik in alten Heidekirchen 2021: Wieder-Erstaufführung des Singspiels "Der Holzfäller und die drey Wünsche" von Georg Anton Benda

 

Mit dem seit 1778 nicht mehr aufgeführten Singspiel "Der Holzfäller und die drey Wünsche" von Georg Anton Benda konnte das barockwerk hambuzrg im Rahmen der beliebten Konzertreihe "Musik in alten Heidekirchen" bereits die zweite Wieder-Erstaufführung eines auf historischen hamburgischen Bühnen gespielten Musiktheater-Werkes in diesem Jahr präsentieren. Und es hat sich gelohnt: Bei bestem Open-Air-Wetter verfolgte das Publikum aufmerksam und amüsiert die märchenhafte Geschichte des armen Holzfällers Valentin, dem Jupiter und sein Bote Merkur drei Wünsche gewähren, und der hiervon maßlos überfordert sein Leben und seine Familie ins Chaos zu stürzen droht. Doch am glücklichen Ende steht die Erkenntnis, dass nicht Geld und Ruhm sondern Zufriedenheit das Glück auf Erden ist. 

Wir freuen uns, mit den folgenden Schnappschüssen aus Probe und Aufführung einen kleinen Eindruck dieser stimmungsvollen Aufführung vermitteln zu können:

 

Mit Andreas Heinemeyer (Bariton), Santa Karnite (Sopran), Marie Richter (Sopran), Dustin Drosdziok (Tenor & Regie), Fridolin Wissenmann (Tenor), Ralf Grobe (Sprechrolle) und dem barockwerk hamburg unter der Leitung von Ira Hochman

 

"Schlagartig" - Werke von Händel, Deladande, Praetorius, Muffat u.a. für Schlagzeug, Trompeten, Oboen, Streicher und Basso Continuo

 

Als "Ensemble in Residence" der Konzertreihe "Musik in alten Heidekirchen 2021" präsentierte das barockwerk Hamburg außerdem das neue Programm "Schlagartig!", das mit tänzerischer, kriegerischer, königlicher und sogar orientalischer Musik das Schlagwerk mit seinem ganzen Farbenreichtum ins Zentrum des Geschehens rückte. Von Tänzen aus Michael Praetorius "Terpsi-core" über das "Concerte des Trompettes" mit Paukenvorspiel von M. R. Lalande bis hin zu Ausschnitten aus Händels Feuerwerksmusik reichte der musikalische Bogen, und ließ neben den vom Schlagwerker Frithjof Koch virtuos gespielten Pauken und Trommeln auch Naturtrompeten, Barockoboen und Streichinstrumente in ihrer ganzen Pracht erstrahlen.

 

CD Neuerscheinung: Georg Philipp Telemann - "Cantatas for the Hanoverian Kings of England"

Mit großer Freude dürfen wir das Erscheinen unserer neuesten CD mit bisher weitgehend unbekannten Kantaten aus der hamburgischen Schaffenszeit Georg Philipp Telemanns verkünden. Die prachtvollen Kantaten huldigen mit Pauken und Trompeten den Monarchen Georg II. und Georg III., die im achtzehnten Jahrhundert in Personalunion nicht nur über Hannover (sowie Hamburgs Nachbarstädte Lüneburg, Stade und Harburg) herrschten, sondern zugleich auch die englische Krone trugen. Der international renommierte Bassist Dominik Wörner erfreut als idealer Interpret dieser abwechslungsreichen Musiken. Ihm zur Seite steht mit Hanna Zumsande eine der führenden Sopranistinnen der jüngeren Generation.

Ergänzt wird das Programm durch zwei weitere ausdrucksstarke Kantaten für Sopran und Bass aus dem schier unerschöplichen Repertoire der Kirchenmusiken Telemanns:

  

"Bleibe, lieber König, leben" - Kantate auf den englischen König Georg II. (TVWV 13:21)

"Du bleibest dennoch unser Gott" - Kantate zur Hamburger Zweihundertjahrfeier der Augsburgischen Konfession (TVWV 13:9b)

"Lieber König, du bist tot" - Trauermusik für Georg II. (TVWV 4:15)

"Gib, daß ich mich nicht erhebe" - Kantate für den 23. Sonntag nach Trinitatis (TVWV 1:621)

"Großmächtigster Monarch der Briten" - Geburtstagsmusik für König Georg III. (TVWV 12:11)

 

Hanna Zumsande, Sopran

Dominik Wörner, Bass

barockwerk hamburg

Ira Hochmann

 

Erschienen beim Label cpo und erhältlich über www.jpc.de

CD-Produktion & Streaming-Konzert "Iphigenia in Aulis"

 

Erst-Wiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704-1759)

in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky.

 

Wir freuen uns sehr, mit unserem Streaming-Konzert im März 2021 über 1200 Online-Zuschauer erreicht zu haben! Corona zum Trotz konnten wie so auch in diesem Jahr unsere beliebte Reihe der Erst-Wiederaufführung bisher unveröffentlichter Werke der hamburgischen Musikgeschichte fortsetzen. Die rund einstündige Aufführung präsentierte die musikalischen Höhepunkte der Graunschen Iphigenia. Anstelle der leider verloren gegangenen Rezitative führte Marcus Stäbler in pointierten Moderationen durch die Irrungen und Wirrungen der Handlung.

 

Nun müssen wir uns alle etwas gedulden, bis die parallel zum Streaming-Konzert eingespielte "Iphigenia"-CD bei unserem Hauslabel cpo erscheinen wird, und wir die wunderbare Musik aus der Feder Carl Heinrich Grauns erneut genießen können.

 

Die Geschichte der Königstochter Iphigenie, die von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden soll, gehört zu den klassischen Tragödien der griechischen Antike, die das Theater bis heute zu immer neuen Interpretationen inspirieren und die Zuschauer fesseln. Mit gerade einmal 24 Jahren begeisterte sich auch Carl Heinrich Graun an dem Stoff und komponierte vor 290 Jahren die “Iphigenia in Aulis”. Seine jugendlich frische und farbenfrohe Musik erklang zuletzt im Jahr 1731 auf der Bühne der hamburgischen Gänsemarkt-Oper. Im Zentrum des Werks steht die freiwillige und selbstlose Aufopferung der Iphigenie in den Zeiten der gesellschaftlichen Krise. Vaterliebe und Königspflicht, Treue und Verrat, Ironie und Intrigen und eine Hochzeit als Schlussakkord bieten alle Zutaten für eine opulente und abwechslungsreiche Barockoper.

 

Mit der erstmaligen CD-Einspielung dieser Opern-Rarität bringen wir ein wahrhaft originelles Werk zurück ans Tageslicht und beleuchten nach dem 2020 erschienen "Polydorus" erneut das bisher zu Unrecht vernachlässigte deutschsprachige Opernschaffen Carl Heinrich Grauns.

 

Das barockwerk hamburg dankt für die großzügige Unterstützung durch die Rudolf Augstein Stiftung, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaften und Kultur, die Hamburgische Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve, die Katharina und Gerhardt Hoffmann Stiftung, die Kleio-Stiftung Hamburg, die Alfred Toepfer Stiftung, die Kulturbehörde Hamburg, sowie für die Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART kULTUR.

 

CD-Neuerscheinung: "Polydorus" von Carl Heinrich Graun

 

 

Vertauschte Identitäten, geldgierige Könige, mordhungrige Königinnen und Prinzen, die ihre Eltern verachten: Der dramatische Plot der Barockoper "Polydorus" um Ereignisse im Trojanischen Krieg bot dem jungen Carl Heinrich Graun beste Gelegenheit, sein ganzes kompositorisches Können zu präsentieren. Im Jahr 1735 bejubelte das hamburgische Publikum dieses Werk auf der Bühne der Gänsemarkt-Oper. 

 

Als Ersteinspielung in Form einer Doppel-CD freut sich das barockwerk hamburg Grauns Fünfakter dem heutigen Publikum wiederum vorstellen zu können.

 

 

 

 

 

 

Carl Heinrich Graun (1704-1759)

 

"Polydorus", Opera in 5 acts

 

Bestellnummer: cpo 555 266-2

 

Hanna Zumsande, Soprano • Ilione

Santa Karnīte, Soprano • Andromache

Alon Harari, Alto • Polidorus

Mirko Ludwig, Tenor • Deiphilus, Geist des Deiphilus

Fabian Kuhnen, Bass • Polymnestor

Ralf Grobe, Bass • Pyrrhus

Andreas Heinemeyer, Bass • Dares

 

barockwerk hamburg

Violin I: Micaela Storch-Sieben (concertmaster), Rupert Dintinger, Christiane Hampe

Violin II: Katrin Ebert, Galina Roreck

Viola: Stephan Sieben, Rafael Roth, Julia Stegmann

Violoncello: Sven Holger Philippsen, Christoph Harer

Violone: Bernd von Ostrowski

Transversflute: Idan Levi, Polina Gorshkova

Oboe, Oboe d’amore: Anabel Röser, Christiane Ascheberg

Horn: Joaquim Palet, Johannes Birk

Bassoon: Steffen Voss

Lute: Johannes Gontarski

Organ and Harpsichord: Olga Chumikova

Harpsichord and Direction: Ira Hochman

Das Goldene Vlies – entstaubt und im Kasten!

Liebe und Lebensgefahr, Zauber und Komik, Mystik und göttliche Einmischung- was seit etwa 300 Jahren unbeachtet in der Staatsbibliothek zu Berlin siechte, erblickte nun wieder Tageslicht und setzte eine Reihe von außergewöhnlichen Opernproduktionen im Rahmen der Musikreihe im Lichthof der Staatsbibliothek fort - die nunmehr auch bald auf Doppel-CD erscheinen!

 

Vier Tage voll großartiger Musik, extremer Konzentration und komplexer Logistik liegen hinter uns-  ganz besonderer Dank gilt der Konzertmeisterin Micaela Storch-Sieben und dem großartigen Tonmeister Piotr Furmanczyc, unseren Solisten

 

Eeta – Konstantin Heintel  (Bass)

Medea – Hanna Zumsande (Sopran)

Jason – Andreas Heinemeyer (Bass)

Hissifila – Geneviève Tschumi (Alt)

Assirtus – Ralf Grobe  (Bass)

Filaura – Catherina Witting (Sopran)

Sarfax – Mirko Ludwig (Tenor)

Pallas, Iris & Phoebus,  - Santa Karnīte (Sopran)

 

sowie dem gesamten Ensemble und allen Beteiligten!

 

Die wunderbaren Bilder unseres Fotografen Peter Hundert geben schöne Vorahnung auf die bald erscheinende Aufnahme von Georg Caspar Schürmanns Oper "Jason oder die Eroberung des goldenen Vließes":

 

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