Solistinnen und Solisten

Hanna Zumsande

 

Als vielseitige und international gefragte Konzertsolistin arbeitet die Sopranistin Hanna Zumsande mit Dirigenten wie Pablo Heras-Casado, Thomas Hengelbrock, Peter Neumann, Hansjörg Albrecht, Lars Ulrik Mortensen und Wolfgang Katschner zusammen. Nachdem sie sich zunächst im Bereich der Alten Musik einen Namen machte und mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Copenhagen, dem Freiburger Barockorchester, Bell`Arte Salzburg und der Lautten Compagney Berlin zusammenarbeitete, hat sie in den letzten Jahren ihr Konzertrepertoire auf die Oratorien Haydns und Mendelssohns, das Requiem von Brahms und andere Werke der Romantik bis hin zur Moderne erweitert und sang diese Werke unter anderem mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Zürcher Kammerorchester und den Hamburger Symphonikern. Konzertengagements führten sie zum Bachfest Leipzig, zu den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle, zum Festival La Folle Journée in Nantes, zum Schleswig Holstein Musik Festival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zum Rheingau Musik Festival, zum Festival Wratislavia Cantans und in namhafte Konzertsäle wie das Concertgebouw Amsterdam, die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Berlin, die Hamburger Laeiszhalle und die Hamburger St. Michaelis-Kirche sowie nach Hongkong, Russland und viele Länder Europas.

Zahlreiche Rundfunk-Aufnahmen und CD-Produktionen dokumentieren Hanna Zumsandes künstlerisches Schaffen.


Hanna Zumsande erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Jörn Dopfer und Carolyn James und wird zudem von Margreet Honig sängerisch betreut.

Mit dem barockwerk Hamburg und Ira Hochman verbindet sie eine langjährige musikalische Zusammenarbeit. 

 

Dominik Wörner

 

Der Bassbariton Dominik Wörner studierte Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Cembalo, Orgel und Gesang in Stuttgart, Fribourg und Bern. Sein maßgeblicher Lehrer in Gesang war Jakob Stämpfli. Die Meisterklasse für Lied bei Irwin Gage in Zürich schloss er mit Auszeichnung ab. 

Den Grundstein für seine internationale Karriere legte er mit dem Gewinn des 1. Preises beim renommierten Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 2002. 

Mit den großen Oratorienpartien seines Fachs trat er in den wichtigsten Konzertsälen der Welt auf; beispielsweise Concertgebouw Amsterdam, Royal Albert Hall London, Théâtre des Champs Elysées Paris, Lincoln Center New York, Sydney Opera House und Tokyo Suntory Hall. Dabei arbeitete er mit bedeutenden Dirigenten zusammen wie Carl St. Clair, Christophe Coin, Thomas Hengelbrock, Pablo Heras-Casado, Philippe Herreweghe, Michael Hofstetter, Manfred Honeck, Tõnu Kaljuste, Sigiswald Kuijken, Helmuth Rilling oder Masaaki Suzuki. Als gern gesehener Gast trat er mit berühmten Orchestern und Ensembles auf wie dem Bach Collegium Japan, dem Concerto Melante, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Prager Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Berliner Bachakademie, den Bamberger Symphonikern, der Dt. Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Collegium Vocale Gent, La Petite Bande und dem Ensemble Baroque de Limoges.

Daneben gilt seine besondere Leidenschaft dem Liedgesang. Mit seinem reichhaltigen Liedrepertoire gastierte Wörner unter anderem in Bern, Istanbul, Leipzig, München, Salzburg, Toblach, Tokyo und Zürich. Seine Einspielungen von Schuberts Winterreise und Schwanengesang – jeweils auf einem originalen Hammerflügel der Biedermeier-Zeit (ARS) – wurden in der Fachpresse als „exemplarisch und berührend“ gelobt. Als Artistic Director des Deutsch-Japanischen Liedforums Tokyo und Mitbegründer der Biennale „Kirchheimer Liedersommer“ bringt er sich auch als Veranstalter aktiv für die Pflege des Kunstlieds in beiden Ländern ein. Die erste CD-Einspielung im Rahmen des DJL mit Masato Suzuki erfolgte auf einem historischen Streicher-Flügel von 1870 mit Brahmsʼ Zyklus „Die Schöne Magelone“. 

Zugleich ist ihm der Einsatz für die Musik unserer Zeit ein wichtiges Anliegen. Mehrere Komponisten schrieben eigens Werke für ihn, wie das im Triester Dom uraufgeführte „Canticum Canticorum” von Marco Sofianopoulo, Axel Ruoffs „Memento creatoris tui“ oder die „Lamentatio” sowie das „Triptychon” von Werner Jacob bei den Sebalder Nachtkonzerten Nürnberg (Produktion für den Bayerischen Rundfunk).

Sein erfolgreiches Operndebüt gab er in Solothurn in Rousseaus Le devin du village (cpo). Beim Murten Classics reüssierte er als Dulcamara in Donizettis L’elisir d’amore. Gefeiert wurden seine Darstellung als Nanni in Haydns L’infedeltàdelusa in Mailand und München ebenso wie seine Interpretationen als Sander in Gretrys Zémire et Azor sowie als Ulysses in Gouvys spätromantischer Oper Polyxena.

Sein vielseitiges Können dokumentieren rund 80 CD- und DVD-Produktionen Alter und Neuer Musik bei verschiedensten Labels, darunter preisgekrönte Aufnahmen (BBC Music Magazine Choral Award, Diapason d’Or de l’Année, Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik) sowie TV- und Rundfunkübertragungen.

Höhepunkte der letzten Saison waren Konzerte und CD-Aufnahmen (Ersteinspielungen) von Graupner-Kantaten in Kirchheim und Gent, eine Tournée mit Monteverdis Selva morale e spirituale in Girona, Barcelona und Madrid, Bach-Kantaten in der Berliner Philharmonie, Pergolesis La serva padrona in Klaipėda/Litauen, Bachs Aeolus-Kantate in Budapest (Radio), weltliche Kantaten von Bach (Finale der Gesamtaufnahme mit BCJ) in Tokyo sowie eine US-Tour (NY Lincoln Center u.a.) mit Bachs Weihnachtsoratorium und dem Bach Collegium Japan.

Im kommenden Jahr stehen unter anderem Auftritte in Valletta/Malta und Verona (Bach-Solokantaten), Basel (Abendmusiken), Tokyo (Bach Jagdkantate), Trogen (Konzerte und DVD-Aufnahmen Bachkantaten), Fulda (Gebel Johannespassion), Yokohama (Haydn Schöpfung), Gent (Bach, Telemann, Graupner) und Lübeck (Barocke Hochzeitsmusik) im Kalender.

Dominik Wörner ist Gründer des Kirchheimer VokalConsorts, des Kirchheimer BachConsorts, Mitbegründer von Sette Voci sowie Künstlerischer Leiter der von ihm in seiner pfälzischen Heimat initiierten Konzertreihe „Kirchheimer Konzertwinter“ (www.konzertwinter.de).

Druckversion Druckversion | Sitemap
© barockwerk hamburg - Ira Hochman Datenschutz